Tokyo Tag 1 (17.11.19): Definition KINDERwagen


Gut angekommen, nach einem kaltem Zwölfstundenflug. Greta ist sicher stolz auf die Swiss, da somit einige Liter Kerosen gespart wurden, wenn die Raumtemperatur nur auf gefühlte knapp über null Grad gewärmt wird.
Der Vorteil dafür ist, dass das Mövenpick Glace auch nach einer halben Stunde in der Hand immer noch steinhart war.

Heute war das Ziel einfach das Hotel möglichst schnell zu erreichen, wegen dem Zeitunterschied von 8 Stunden und keinem Schlaf in der Gefrierröhre waren heute keine grossen Sprünge geplant. Also ab durch die Zollkontrolle, das Gepäck abhohlen, die vorreservierten Voucher für den Zugpass einlösen, dann noch die Plätze im Zug für unsere Reise nach Kyoto buchen und schon waren wieder fast zwei Stunden weg.

Bei der Zollkontrolle hatte es ein lange Schlange, wir stellten uns schon auf ein längeres Anstehen an. Doch plötzlich kam ein mit einer Atemmaske vermummter Beamte zielstrebig auf uns zu, zeigte auf uns und sagte in japenglisch, dass wir mitkommen sollten. Ja super, dachte ich, bin ich jetzt doch aufgeflogen und meine jahrelange Karriere als Drogenkurier ist somit beendet… Zum Glück bekamen wir aber doch nur eine Sonderbehandlung und durften bei der Reihe für Inländer anstehen und wir somit die Zollkontrolle zügig passieren konnten. Was ich jetzt schon sagen kann ist, dass die Japaner sehr freundlich und hilfsbereit sind, überall wird einem sofort geholfen, wenn man nur ein bisschen ratlos umher schaut. Wie z.B. bei den Ticketautomaten für die U-Bahn. Zuerst wird man von der Farbenvielfalt der Automaten und Hinweisschilder erdrückt und dann noch die japanischen Beschriftungen. Natürlich kann man das Menue aud Englisch umstellen, wenn man denn diesen „Knopf“ findet. Aber auch hier, eine nette junge Dame hat uns kurz angeschaut und den leeren, hilfesuchenden Blick in meinen Augen gesehen und schwupp war sie an meiner Seite, obwohl Sie kein Englisch konnte.

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Farbenfrohe Automaten

Auf dem 85 minütigem Weg vom Flughafen in die Stadt, haben wir einen ersten Enblick in die Welt der japanischen Landschaft erhalten. Was uns aufgefallen ist; Sonntag ist Waschtag. Viele Balkone sind zugestellt mit Kleiderständern, aber bei diesem schönen Wetter mit fast 20 Grad (das sind 19 mehr als im Flugzeug) kein Wunder.

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Eines der vielen Wohnsilos für die 34 Millionen Einwohner von Tokyo. Und viele davon am waschen…

Das Foto habe ich übrigens aus dem mit fast 200kmh schnellen fahrenden Zug geschossen… ich liebe meine Huwaei Handykamera 🙂

Unser Hotel liegt gerade neben dem Shinjuku Bahnhof, welcher der grösste, bzw. meistfrequentierte Bahnhof der Welt ist. Über 3.5 Mio. Passagiere jeden Tag. Und auch am Sonntag sind die Bahnsteige mit Leuten etwa so voll, wie bei uns beim Züri Fäscht. Wir freuen uns schon auf Morgen, wenn alle wieder arbeiten.

Wie gesagt, heute war nicht mehr viel auf dem Programm, wir haben uns die Zeit bis zum frühestmöglichen Einchecktermin im Hotel um 14 Uhr mit Erkunden der nahen Umgebung vertrieben und uns ein erstes Mittagsessen gegönnt. Viele Familien mit ihren Kleinkindern waren unterwegs, also viele Kinderwagen in allen Farben. Doch wo ein Kinderwagen ist, muss noch lange kein Kind drin sein…
Ein älteres Paar war zwar mit einem Kinderwagen ausgerüstet, so wie das Grosseltern halt machen. Aber als die Grossmutter das Kind aus dem Wagen hebte, waren wir doch ein wenig überrascht als dann eine Katze zum Vorschein kam.

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Grossvater geht sein Büsi spazieren

Nach einem kurzen Powernapping sind wir am Abend nochmals raus und haben die schon fast kitschige Weihnachstbeleuchtung direkt vor dem Hotel bestaunt.

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Last Christmas….

Nun ist es Zeit für die Heia, der Schönheitsschlaf wartet. Noch ein kurzer Blick aus dem Fenster und dann Gute Nacht und bis morgen.

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