10.2.17 – Lizzy, der unsichtbare Waran


10.2

Heute bleiben wir den ganzen Tag in Merimbula und Umgebung. Wir fahren erst morgen weiter. Beginnen wir nach guter alter Tradition diesen Blog mit einem Frühstücks-Foto. In unserem Zimmer hat es für 10 Dollar ein ‚to go‘ Frühstück-Komplettpaket, inkl. Käse, Flocken und auch Fruchtsalat. Und der Salat ist haltbar bis 2018., Hmmm, der wird auch natürlich schmecken in einem Jahr. Oder es gibt dann anstatt Fruchtsalat einen Madensalat. Wir sind dann doch in eine Bäckerei gegangen.

Bild 1 – Astronauten Zmorge

Merimbula hat mit seiner näheren Umgebung 18’000 Einwohner und anscheinend einer der schönsten Golfplätze in Australien. Der ist inklusive Känguruh Caddie (siehe Foto von gestern). Desweiteren gibt es 6 schöne Strände und den Merimbula Boardwalk. Ein Weg entlang des Ufers des Merimbula Lake, welcher ein Ausläufer des Pazifik ist. Sehr schön gemacht und möglichst naturbelassen. Fische, Krabben, Vögel und auch Seelöwen zieren den Weg.Ein Spaziergang über die dreieinhalb Kilometer ist zu jeder Tageszeit empfehlenswert. Hier ein paar Eindrücke:

Bild 2 bis 6: Der Merimbula Catwalk

Am Nachmittag sind wir in den Ben Boyd Nationalpark. Er wurde nach Benjamin Boyd (1801–1851), einem australischen Unternehmer, benannt. Tja, in anderen Ländern erhalten ‚wichtige‘ Menschen allenfalls irgendein Denkmal an einem unbedeutenden Platz im einer Stadt, hier gleich einen Nationalpark. Darum hat es soviele 🙂

Bild 7: Eingang in den BBNP

Dieser NP ist vor allem bekannt für die Schluchten aus rotem Sandstein. Kaum haben wir das Auto parkiert, kamen uns aufgeregt zwei Aussies entgegen, er mit einem langen Ast in der Hand. Er fing gleich an zu erzählen, dass ein paar Meter weiter ein Lizzy den Weg versperrt. Und Sie fuchtelte auf ihrem iPad herum und suchte ein Foto um es uns zu zeigen.

Wtf ist ein Lizzy? Und so wie sie mit den Händen herumfuchteln, muss es grösser als Loch Ness sein. Er hätte ein so grosses Tier noch nie gesehen und er sei schliesslich hier geboren. Judith wurde schon bleicher im Gesicht und ich überlegte mir, ob wir eine andere Route nehmen sollten.

Als die Dame mir das verschwommene Bild (kleiner Seitenhieb: iPad halt.. :-)) zeigte, sah ich nur einen kleinen Punkt, der aber aussah, wie ein Waran.  Ich fragte nochmals nach, ob das Tier ein Waran ist, aber sie beharrten dann auf dem ‚Lizzy‘ oder sowas in der Art. Leider weiss ich bis jetzt nicht, was ein Lizzy ist. Wer es weiss, soll sich bitte bei mir melden.

Die Konsequenz aus dieser Geschichte ist, dass ich mich dann alleine auf den Pfad machte, Judith blieb im Auto. Den Proviant und das Wasser nahm ich aber mit. Damit ich im Fall, dass mir Lizzy ein Bein abbeisst, wenigstens was zu futtern und trinken habe 😉

Leider ist mir Lizzy während meines ‚Spaziergangs‘ nicht begegnet. Es hat zwar zweimal geraschelt im Gebüsch, das war’s aber. Dafür konnte ich eine wunderschöne Landschaft geniessen und kam auch wieder mit zwei Beinen beim Auto an.

Hier ein paar Impressionen vom Ben Boyd NP:

Bild 8 bis 13: Schöne Schluchten und Termitenhügel im NP

Morgen fahren wir weiter nach Lakes Entrance. Auf der Fahrt dorthin werden wir sicher ein bis zwei Stopps einlegen. Bis morgen!

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