Südafrika Tag 6: TECTE Day


Heute sind wir den ganzen Tag im Hluhluwe Nationalpark, dem ältesten und somit ersten NP in Südafrika. Es stehen zwei Safaris, gut essen und chillen auf dem Programm, eben (T)iere (E)ssen (C)illen (T)iere (E)ssen halt.

Nach den gestrigen strapazen haben wir heute einen Ruhetag verdient. Gut, aber kurz geschlafen um fünf Uhr aufgestanden, wir haben langsam Routine. Um 6 ging die erste Safari los, mit unserem Hero Zorro. Hero deshalb, weil er uns gestern gerettet hat und Zorro weil er so halt wirklich heisst. Ich glaube, für diesen Job ist es Voraussetzung ‚komische‘ Namen zu haben, erst hatten wir ‚Pilot‘, nun ‚Zorro‘. Ich wette, der nächste heisst Luky Luke oder so.

Also rein in.den Wagen, bei strömenden Regen. Zorro warnt uns schonmal, dass es schwierig sein wird Tiere zu finden (ausser Frösche, die gibt es hier zu Tausenden)

Zuerst werden Pellerinen und Decken verteilt, alles in Militärfarben.

Hallo, ich bin Judith das Zwergli

Dann werden die neuen begrüsst, das wären also wir. Ist so wie in einer Selbsthilfegruppe für anomyme Safarigänger, jeder sagt seinen Namen und die anderen so ‚Hallo‘ und den Namen. Ich bin zusammen mit vier Frauen, davon drei Fransösinnen. Mon dieu! Der Rest der Gruppe streikt wegen dem bisserl Regen. Typische Warmduscher, Sockenbügler oder Handschuhträger halt.

Wir sehen heute alte bekannte wieder, wie z.B. Buffalos, Giraffe, Elefanten etc. Uns fehlt nur noch der Leopard, dann können wir laut ‚BINGO‘ schreien, wir hätten die Big 5 vollständig. Aber der Leo ist ja eine Katzenart und versuch mal eine Katze zu duschen…

Eine Stunde im Regen ist schon vergangen, die Frisur sitzt noch. Plötzlich aufruhr, der Funk geht los zwischen den Rangern. Ein Löwe wurde gesichtet, leider fast am anderen Ende des Nationalparks. Zorro warnt uns, wir sollen uns gut festhalten, er fahre nun ein bisschen schneller. Jetzt könnte ich wieder auf den Blog von gestern verweisen, Zorro bleibt Zorro. Er fährt ‚wie Sau‘ durch den Park, jeder Gepard hätte alt ausgesehen. Aber wir kennen ihn ja bereits und bleiben cool. Irgendwann verlangsamt er die Fahrt, da vorne ein Stau ist. Wir sind also nicht die einzigen Löwensucher. Jedes andere Tier wird wohl eifersüchtig, wenn es den Zuschaueraufmarsch für ein Leueli sehen würde.

Stau wegen Gaffer

Wir schauen auf die Wiese rechts und sehen…. nichts. Zorro aber ist augeregt und sieht Baby-Löwen. Schön fur ihn, wir sehen nur Baby-Sträucher und Baby-Gras. Er gibt uns die Koordonaten durch; grosser, flacher Baum, dann ein bisschen links davon dicker Baum, dann 20 Meter nach vorne, dort sind sie! Vielleicht hätte ich gestern auch so die Koordinaten eingeben sollen, dann wäre Zorro uns vielleicht erspart geblieben.

Jetzt sehe auch ich ein Löwen Baby, aber nur wenn es sich bewegt. Die Distanz ist viel zu gross, ca. 300 Meter. Aber Zorro weiss sogar, dass es Männchen sind. Jaaaaa genau…. Thats it, das waren die Löwen, der Stau löst sich auf, weiter zum nächsten Spot.

Kam aber leider keiner mehr, die Tiere haben sich alle verschlauft, bis auf euch-sieht-man-überall Viecher, wie Kulus, Impalas etc. Also zurück zur Lodge, das Morgenessen ruft.

Das Wetter bessert sich von Minute zu Minute, es ist nun fast wolkenlos und 25 Grad warm, chillen bis 4 ist angesagt. Raus auf die Veranda und dösen.

Noch ist alles frei….

Um drei Uhr steht der nächste Punkt auf der Tagesterminliste. Gemeinsames Kennernlernen der Gruppe bei Kaffee und Kuchen. Wie in einer Selbsthilfegruppe… Wir üben uns in kurzeem Smalltalk und langen Pausen bis wir 16 Uhr wieder in den Jeep müssen. Diesmal einfach ohne Pellerine.

Kaum zu glauben, auch bei dieser Safari dreht sich alles um Tiere. Und wir sehen einige, aber nichts neues, trotzdem faszinierend:

Nach dem Abendessen so um 21 Uhr leert sich das ganze Haupthaus sehr schnell, da ja um 5 wieder Tagwacht ist. Obwohl, die Bar ist noch offen, für wen weiss wahrscheinlich nicht mal das Personal. Wir setzen uns deshalb alleine noch ein bisschen draussen an das ‚Lagerfeuer‘ und geniessen das Quacken von Hunderten von Fröschen.

Lagerfeuerromantik, es fehlen nur die Indianer

Jetzt gehts auch für uns wieder ins Nest, in 6 Stunden geht es wieder los. Hach, wie ich das Ausschlafen in diesen Ferien geniesse…

Hier noch ein Suchbild, wer findet den Elefanten:

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