Es gibt nicht besseres als ein Handy mit Weckfunktion und einem vollen Akku oder die innere Uhr von Judith. Tagwacht war für 5 Uhr geplant und um halb 6 bereit sein für die zweite Safari.
Das Problem war nur, dass sich der Akku über Nacht nicht geladen wurde, da die Steckdose an der das Netzteil hing, nur Strom liefert wenn die Nachttischlampe eingeschaltet ist. Das merkt man aber erst am Morgen, wenn der Human-Wecker neben mir mich um 5.20 Uhr unsanft weckt.
Trotzdem erstaunlich, wie weit man in knapp 10 Minuten kommt, wenn man nur will, bzw. muss. Heute Abend muss ich also die schwere Entscheidung treffen ob ich rechtzeitig aufstehen oder mit Licht schlafen will. Die Kombination davon ginge auch, denn dann schlafe ich gar nicht und stehe somit rechtzeitig auf.
Die Safari ging um 6 Uhr los, der Himmel erhellte sich gerade, die Sonne zeigte sich von der roten Seite.

Mit der Sonne um die Wette lächeln
Wir fahren immer mit dem gleichen Pilot und Ranger und auch mit den gleichen Feriengästen. Dies hat den Vorteil, dass der Ranger weiss, welche Tiere wir gesehen haben und welche nicht. Ziel sind die Big 5.
Umd prompt hatten wir nach gefühlten 1000 Rücken- und A..sch Massagen das Glück, ein weiteres Kreuzchen auf der Big 5 To-do Liste zu machen. Wir durften aus nächster Nähe einer Nashornfamilie bei Frühstück zuschauen. Es gab zur Abwechslung mal halbverdörrte Blätter.

Mamihorn mit Kind im Schlepptau
Die Mutter und das Kind liessen sich nicht aus der Ruhe bringen, nur Papi war ein bisschen angespannt und hat uns immer mal wieder einen Blick a la „Ich weiss wo du wohnst“ zugeworfen.
Wenn der wüsste, das wir nicht auf Blätter am Morgen stehen, sondern lieber Muffins gourmieren. Diese gab es nämlich beim morgendlichen Safari-Brunch, zusammen mit Kaffee oder O-saft.


Das Brunch Buffet ist angerichtet
Nach diesem Zmorge fühlten wir uns so stark wie Elefant. Eine Herde von ca. 15 Dickhäutern kreuzte kurz darauf unseren Weg. Dies hat Judith so erschreckt, dass sie seitlich in Ohnmacht fiel. Darum ist dieses Video ein bisschen ’schief‘ geraten.
Eine Safari dauert ca 3. Stunden oder gefühlte 4382 Bandscheibenmassagen. Die Toyota Landcruiser Jeeps wurden im Jahre 2000 gebaut, sind aber immer noch gut im Schuss.
Wir waren also so um 9 Uhr wieder im Resort und konnten endlich einen geregelten Ferientag geniessen. Also aufstehen, (ok, schon erledigt), Zmörgele (jetzt mehr als nur ein Muffin) und chillen. Zumindest bis 16 Uhr, dann heisst es wieder rauf auf den Jeep.
Von unserem Balkon kann man gemütlich Tiere wie Springböcke oder Affen beobachten. Obwohl, bei den Affen glaube ich eher, dass diese uns im Griff haben. Sobald ein bisschen Essen unbeaufsichtigt herumsteht, ist es auch schon in den Mäulern der Affen. Anscheinend können aber nicht nur die Affen ein Problem werden, diese Notfallhupe habe ich im Zimmer entdeckt:

Im Beipackzettel steht, dass man diese im Falle einer tierischen Bedrohung benutzen soll. Judith wollte sie gleich einpacken und zur Safari mitnehmen.
Die Abendsafari war diesmal auf das Beobachten von wildlebenden Tieren ausgerichtet (man finde den Fehler in diesem Satz).
Wir haben endlich gesehen woher der Büffelmozzarella kommt oder was Gnu’s fressen (das gleiche wie Büffel). Anonsten halt eine stinknormale Safari.


Fazit: Die Big 5 sind fast geschafft, der Rückflug ist gebucht. Es fehlt nur noch der Leopard. Aber da hat unser Ranger unsere Hoffnung schon minimiert, die zu finden sei seeeeeehr schwierig. Challenge accepted!
Bis morgen und danke für eure Tipps, einen konnten wir ja schon umsetzen.