Ist es denn wirklich schon so spät? Der letzte Tag. Heute Nacht um 01.30 Uhr fliegen wir zurück. Da wir das Zimmer verlängern konnten, können wir bis heute um 23 Uhr einen ‚ganz normalen‘ Ferientag geniessen.
Den wollten wir ruhig und ohne Stress verbringen. Denn eines waren die letzten vier Wochen nicht – gemütliche Badeferien. Vier Wochen aus dem Koffer gelebt, der sieht aus wie direkt aus der Waschmaschine: Alles zerknittert aber nichts frisch duftend.
Wir laufen am Morgen ins Chinaviertel. Die Chinesen haben uns jetzt vier Wochen begleitet, da wollen wir gebührend Abschied nehmen.
Wir stöbern in den vielen kleinen Geschäften wiedermal nach Sachen, die man nicht braucht. Und trotzdem kauft. Von irgendwas müssen ja diese Chinesen auch leben 🙂
Die Trottoirs werden immer enger und sind vollgestellt mit Krimskrams. Obwohl es ein Gesetz gibt, dass das zupflastern des Fussgängerweges verbietet. Die Inder halten sich schön dran, hier ist das Trottoir Ladenfläche.
Dieses Jahr feiern die Chinesen das Jahr des Feuer-Hahns. Das Feuer haben sie weggelassen, es ist ja genug heiss hier.
Es ist zwar schon nach 12 Uhr, aber richtig Hunger bekomme ich hier nicht.Und nein, ich will nicht wissen, was das unterste ist, mir reichen die getrockneten Mini Forellen in der Mitte 🙂
Aber ich möchte unbedingt nochmals die Stationsansage auf Hindu in der U-Bahn hören, darum fahren wir nochmals zum Hafen, um im Foodcorner…… chinesisch….. zu essen. Hier sind die Fischli unter Paniermehl versteckt und soooooo fein 🙂
Einen Teil des Nachmittages verbringen wir am Clarke Quay, hier ist in den Bars Happy Hour angesagt. Und zwar von 12 Uhr mittags bis 17 Uhr. Andere Länder, andere Sitten…
Bild 5 und 6 – Happy Hour – happy Judith (und Marco) 🙂
Am Horizont ziehen sich wieder mal dunkle Wolken zusammen und es beginnt zu donnern. Gerade jetzt, als wir ‚unseren‘ Pool vom Hotel noch geniessen wollen. Es bleibt zum Glück nur beim Donner und das Chillout auf der Dachterasse ist gesichert.
Bild 7 bis 9 – Vom Hotelpool direkt nach Downtown
Singapur hat sich mega verändert in den letzten 28 Jahren (wirklich unglaublich oder? :-)). Es ist z.B. fast 20 Prozent grösser geworden durch Landaufschüttung des Meeres. Der Fluhafen steht auf solchem ‚künstlichen‘ Land. Die Stadt ist aber immer noch gleich sauber und aufgeräumt wie damals. Es hat fast keine Papierkörbe auf öffentlichem Grund, aber auch keinen Fötzel am Boden. Und ja, Kaugummi wird immer noch nicht verkauft, bzw. nur in Apotheken, für gesundheitliche Zwecke.
So, wir sitzen nun live im Flieger und dank Flugi WLAN kann ich den Blog doch noch vor Ende meiner Ferien abschliessen. Vielen Dank für das viele Feedback und Tipps von Euch (Daumen hoch)! Tschüüüüs, bis zum nächsten Mal.
P.S. Nüssli hat es bis jetzt (nach 2 Stunden Flugzeit) immer noch nicht gegeben 😦
P.S. 2 Auch nach 6 Stunden immer noch keine Nüssli….







