18.2.17 – China ist überall


Der zweitletzte Tag in Melbourne. Alles wie immer, Wettercheck per Fensterblick, aber kein Blick vorhanden, Wettercheck per App, Vorhersage solala, also lange Hose anziehen und Windbreaker einpacken.

Zuerst gehen wir auf den Victoria Markt. Auch der stellt einen Rekord der südlichen Hemisphäre, nämlich als grösster Freiluftmarkt. Hier ist wohl alles das Grösste in der unteren Hälfte der Erde. Der Markt wird dominiert von den Chinesen umd bietet alles, was man eigentlich nicht unbedingt braucht. Er ist unterteilt in drei Bereiche: Fleisch-Fisch, Früchte-Gemüse und non food. Und jeder grösser als der andere.

Bild 1 – Willkommen beim grössten Markt auf der südlichen Erdhälfte

Bild 1b – Die frischen Früchtchen vom Victoria Markt

Bild 2 – Die toten Fische vom Victoria Markt

Bild 3 – Der Rest vom Victoria Markt

Bezüglich Chinesen: Die sind einfach überall hier und mit Abstand die grösste Einwanderergruppe in Melbourne (ausser Briten), Das merkt man auch und der Einfluss der Chinesen ist fast überall spürbar, nicht nur im Chinesenviertel. Sei es, dass gefühlt jedes zweite Restaurant ein asiatisches ist oder aber auch viele Angestelte/Inhaber in kleineren Läden keine runden Augen haben. Es hat auch viele chinesische Touristen hier.

Bild 4 – Swanstom Strasse – könnte auch in Shanghai sein

Kurt nach Mittag machten wir uns auf den Weg Richtung Albert Park. Tönt zuerst einmal unspektakulär. Dieser Stadtteil beinhaltet aber den grössten Park von Melbourne, mit dem gleichen Namen ‚Albert Park‘. Dieser hat unzählige (und es sind wirklich unzählige) Spielfelder für Cricket, Fussball etc. Ausserdem noch einen künstlichen See und einen 18er Golfplatz. Tönt immer noch unspektakulär. Sieht aber schön aus:

Bild 5 – Die Ruhe vor dem Sturm. Der Albert Park mit dem künstlichen See

Der Albert Park beinhaltet wiederum den Albert Park Cicuit. Tönt immer noch nach ’na und?‘

Hinter diesem Namen steht die Formel 1 Rennstrecke von Melbourne, welche semipermanent ist. Was soviel heisst wie, dass ausser dem Start/Zielbereich nichts an den F1 Zirkus erinnert, wenn der Zirkus nicht in Melbi halt macht. Für das Rennen werden ’normale‘ Quartierstrassen benutzt.

Bild 6 – Start/Ziel der F1 Rundstrecke

Man kann also mit dem Auto die Strecke abfahren, was einige wohl ein bisschen zu sportiv nahmen und den Rundenrekord von Schumi brechen wollten. Darum wurden vor und nach der Ziellinie einige rot-weisse Hindernisse auf die Strasse gestellt. Auch zum Schutz der Fussgänger – ok, wir waren die einzigen per Pedes, alle anderen kamen per (Gas)Pedal.

Gewonnen habe trotzdem ich, allerdings knapp und nur 0.8 Sek. vor Judith 🙂

Bild 7 -Das Siegerfoto mit der Zweitplazierten

Mir war aber bis heute nicht bewusst, dass auch die F1 Boliden bei der Startaufstellung eine Parkgebühr bezahlen müssen:

Bild 8 – Bitte Parkuhr füttern

Und das die erste Reihe für Fahrzeuge von Personen mit einer Behinderung reserviert ist:

Bild 9 – Erste Reihe ist reserviert

Auch ein Boxenluder vom letzten Rennen ging noch vergessen:

Bild 10 – Nimm mich bitte mit

Zum Schluss noch das offizielle Siegerfoto:

Bild 11 – Der Sieger als Büstenhalter

Heute ist in Melbourne das White Night Festival, So eine Art wie „Die lange Nacht der Museen‘ wie z.B. in Zürich. White Nights gibt es in verschiedenen Städten der Welt und soll die Kulttur fördern. Es werden Filme gezeigt, verschiedene Bands treten an verschiedenen Orten auf und es gibt auch Lichtinstallationen. In Melbourne dauert die ‚Party‘ von 7 Uhr abends bis 7 Uhr morgens.

Auf diesem Foto werden z.B. ganze Häuserzeilen mit verschiedenen Bildern beleuchtet, welche zusammen ein Märchen erzählen.

Bild 12 – Gschichtenhäuser

Hier z.B. die Geschichte von Rapunzel:

Bild 13 – Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter….

Bild 14 – verschiedene Live Konzerte

Noch was zur Organisation: Wie gesagt, das Fest dauert 12 Stunden, von 7 bis 7 am Morgen. Erst um 18 Uhr wurden die Strasen abgesperrt, z.T. die Bühnen noch aufgebaut und die mobilen Toilettenhäuschen installiert. Punkt 19 Uhr fingen die Bands an zu spielen. EINE Stunde vor Festivalbeginn! In Zürch werden die Strassen wegen jedem Pipifax Fest Tage vorher abgesperrt… DAS nenne ich organisiert.

Auf dem Rückweg ins Hotel sind wir noch bei der AC/DC Strasse vorbeigekommen. Diese Strasse wurde zu Ehren der australischen Band AC/DC errichtet. Der Strassenname musste extra noch  von den australischen Behörden abgesegnet werden, da das Zeichen ‚/‘ nicht in Strassennamen vorgesehen ist.

Bild 15 – Wohin führt diese Strasse? Highway to hell?

Ach ja, zum Schluss noch ein Rekord: Melbourne ist die südlichste Millionenstadt der Welt…

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..