
Heute war wieder Tier-Tag angesagt. Wir fahren nach Phillip Island um Koalas zu finden und Pinguinen beim Überleben zuzuschauen.
Aber zuerst wieder ein traditionelles Zmorge Foti. Endlich habe ich meine persönliche Müesli Mischung gefunden (man beachte das Kleingedruckte). Sehen aus und schmecken wie Hunde Läckerli 🙂
Bild 1 – Powerfood für Eisenmänner
Danach unser blaues Pferd gesattelt, bzw. Koffer eingeladen und ab durch die Mitte auf direktem Weg nach Phillip Island. Die Fahrt dauert heute nur eineinhalb Stunden und so erreichen wir unser Ziel schon kurz nach Zwölf.
Passt, den die Insel hat viele Sehenswürdigkeiten. Zuerst sind wir kurz bei der GP Rundstrecke für Töffs vorbei gefahren. Für mich persönlich nicht so spannend, da mir dies nicht so zusagt. Aber es lag ‚halt so‘ auf unserem.Weg.
Bild 2 – Moto GP Rundstrecke von Melbourne
Das zweite, was wir in Angriff genommen haben, war das Koala Convention Centre. Dort leben so quasi freie Koalas. Quasi heisst, dass die Ranger nur ungefähr wissen, wieviele dieser kuscheligen Tiere dort wohnen, da sie sich frei bewegen und auch das Revier verlassen können. Zurzeit sind ca. 10 Koalas auf dem riesigen Gelände versteckt.
Aber da diese Viecher einen Stammbaum haben, besser gesagt einen Lieblingsschlafplatz, weiss man ungefähr wo man sie finden kann. Aber suchen und Glück haben gehört auch dazu. Es ist ein bisschen wie an Ostern beim Eier suchen…
Und wir hatten Glück. Vielleicht auch wegen des Wetters, es war recht kühl und windig. Da sind die Tiere aktiver. Und aktiver heisst bei Koalas, dass sie beim schlafen wenigstens ein paar mal den Kopf bewegen 🙂 Hier ein Exemplar, welches es sich doch einigermassen auch aus unserer Sicht bequem gemacht hat:
Aber das hier sieht schon irgendwie, sagen wir mal, ‚flexibel‘ aus:
Aber das da ist nur noch Seiltanzen:
Und hier der Beweis, dass Koalas auch die Augen öffnen können:
Aber der jöööööhhh Faktor war definitiv da. Wir haben von den ca. 11 Bärlis 6 gesehen. Beziehungsweise Judith, ich hätte keinen gesehen 🙂
Die Zeit rennt uns schon fast wieder davon. Denn der Fixpunkt heute war die Pinguin Parade am Abend. Zudem haben wir Lust auf Süsses. Also ab in die Schoggi Fabrik, als Schweizer ein ‚must‘.
Bild 7 – Swiss first, 2nd Australian Schoggi
Hier geht es für uns eigentlich nicht um das ‚wie‘, sondern ‚wieviel‘, als Schweizer weiss man ja, wie Schoggi hergestellt wird. Das besondere an dieser Fabrik ist, dass man sich mit Spielen Holzkugeln erarbeiten kann, die dann in Schoggikugeln umgetauscht werden können. Also ab in die Spielhalle. Nach einer handvoll Kugeln haben wir aber ein schlechtes Gewissen bekommen und aufgehört zu zocken. Und soooooo fein ist die Schoggi auch nicht…
Bild 8 und 9 – Abrakadabra, aus Holz wird Schoggi
Ein Augenfänger ist aber sicher auch das grosse Bild, welches sich aus vielen Pralinen zusammensetzt.
Bild 10 und 11 – Wieviele Pralinenschachteln mussten dafür sterben?
Zum Schluss noch einen Abstecher zum Nobbies Centre am südwestlichsten Punkt der Insel. Dort befindet sich der Seals Rock, eine Insel auf der die Möven brüten.
Bild 12 – Der Seals Rock im Hintergrund
Die tausenden von Möven hört man trotz dem lauten rauschen der Wellen bis ans Festland. Die Aussicht auf die Naturgewalten des Meeres war aber wieder mal gewaltig schön.
Bild 13 und 14- Ideale Surferwellen für Todesmutige
Bild 14 – Ein bisschen Wind hatte es auch
Am Abend ging es dann ans Openair, also an die Pinguparade. Das muss man gesehen haben. Nicht nur wegen den hunderten Zwergpingus, sondern auch wegen dem Drumherum. Da sind verschieden fixe Tribünen am Strand aufgebaut, Platz für 1000 Zuschauer. Und dies jeden Tag! Wir hatten Pingu plus Tickets, durften also auf eine separate Tribüne, welche etwas familiärer und näher am Geschehen war
Bild 15 – Business Class Tribüne
Bild 15a – Die Aussicht der Business Class
Die Hautpattraktion ist eben die dort lebende Zwerpinguinenkolonie, welche jeweils am Abend vom Meer zurückkommt um ihre Jungen zu füttern. Diese leben in Höhlen und Holzhütten am Strand und warten den ganzen Tag auf Mami und Papi, bzw. auf ihr Futter. Leider darf man am Abend keine Fotos machen. Ich konnte aber am Nachmittag eines aufnehmen, welches ein Junges in seiner Einzimmerwohnung zeigt.
Bild 17 – Wann kommt mein Futter?
Sobald es dämmert, sieht man, wie sich die Pinguine am Meer in Gruppen sammeln und dann den Weg über den Strand zu ihren Jungen machen. Und es sind hunderte… Die Jungen stehen dann alle vor ihren Behausungen und quieschen was das Zeug hält. Und zwar solange, bis Mami den Fisch bringt.
Jööööööhhh Faktor: 10 von 10!
Leider schaffen es nicht immer alle Eltern zu ihren Jungen, da die Möven, Robben und anscheinend auch Haie wiederum für ihren Nachwuchs Essen besorgen müssen.
Wie gesagt, fotografieren darf man während der Parade nicht, dies wird auch streng kontrolliert. Die Rangers laufend dauernd hin und her und finden jede Kamera. Hier deshalb ein offizielles Foto von der Webseite, um einen Eindruck zu gewinnen, wie es etwa aussieht.
Bild 18 -Wer beobachtet da wen wohl?
Heute mache ich den Abgesang kurz: Gute Nacht 🙂







