12.2.17 – Auf der Suche nach Wombats


12.2

Sonntags um 8 in Australien – Regen – die Fisur sitzt! Wie angekündigt vom australischen Wetterfrosch seichts heute und es sind nur noch ca. 17 Grad. Heute gehts in den Wilson Pomontory Nationalpark zum Wombats jagen oder zumindest anschauen.

Bild 1 – Auch in Australien besteht der Regen aus nassen Tropfen, Lake Entrance City

Vorher noch ein Schwätzchen mit der Chefin des Motels und der Frage, ob es normal ist, dass die Restaurant zwischen acht und neun Uhr schliessen. Kurze Antwort: Ja! Dies habe nichts damit zu tun, dass jetzt Nebensaison ist, auch sonst ist so um 9 Uhr Lichterlöschen in der Restaurantküche. Dies sei in Australien generell so, da die Aussies nicht so viel Wert auf den Znacht nehmen, sondern sich lieber was von einem Take away holen und zuhause essen. Sie persönlich findet dies auch ’silly‘. Warum wir auf dieses Thema gekommen sind? Die Dame hat uns gestern Abend ein ’sehr gutes Steakrestaurant‘ empfohlen, welches sich als ‚Kantine‘ in einem Bowling- und Spielcasino herausstellte. Wir waren so um viertel vor Acht dort und um halb 9 bis auf zwei andere Tische die letzten in dieser grossen Kantine. Da kam der Aufruf per Lautsprecher, dass man jetzt bitte die letzte Bestellung machen solle. Fünf Minuten später, wir hatten erst unser halbes Steak verdrückt, fing das Personal an, den Boden feucht aufzunehmen. Irgendwie kommt man da unter Druck…. 🙂

Auch muss man in vielen Restaurants direkt an der Theke seine Bestellung angeben und gleich bezahlen. Jeder Tisch hat eine Nummer, diese muss man bei der Bestellung mitangeben, damit das Essen dann an den Tisch serviert wird.

Was aber wirklich possitiv auffällt ist die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Leute, auch im Restaurant. Sie habens einfach nicht so mit der Gemütlichkeit…

Wir sind also so um 10 Uhr in Lake Entrance mit langen Hosen (das erste Mal in diesen Ferien) abgefahren, mit der Hoffnung, dass das Wetter besser wird. Es war heute richtiges April-Wetter, die einzige Konstante war der stürmisch blasende Wind. Die Fahrt dauerte gut 3 1/2 Stunden, obwohl es nur knappe 200 Kilometer sind.

Bei der Ankunft im WilsonNP hatte die Sonne einen Moment die Oberhand, also rein und das gute Wetter für ein paar Schnappschüsse aussnutzen.

Bils 2 – Der Eingang des Wilson NP, u.a. mit der Bitte, die Gewehre bitte nicht mitzunehmen

Eine wunderschöne Landschaft, mit viel Regenwald, schönen Stränden und Flüssen

   

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Bild 3 bis 5 – Wilson NP von seiner schönse

Wie gesagt, mein Ziel heute war ein Wombat zu sichten. Deshalb haben wir uns extra diesen ‚Wanderweg‘ ausgesucht. Der wurde im parkeigenem Prospekt als Weg für Emus, Wombats und Kängurus angepriesen.

Bild 5 – Sind wir auf dem richtigen Weg…?

Bild 6 – Fast keine Menschen heute im NP – danke Regen 🙂

Stattdessen haben wir wieder mal Kängis gsehen. Vor zwei Tagen hätte ich noch ‚wow‘ gerufen, jetzt enfach nur noch ’nicht schon wieder die‘ 🙂 Schön anzusehen sind sie trotzdem. Sie wollten sich zwar gut verstecken vor uns, aber meinem, jahrelang auf Kängurusichten trainiertem Augen entging nix.

Bild 7 – Spielen wir verstecken?

Bild 8 – uuuuups, entdeckt!

Leider mussten wir nach einem Viertel des Weges wieder umkehren, es hat wieder mal angefangen zu schiffen. Mit dem dazublasendem Wind prasselte der Regen wie kleine Gewehrgeschosse waagrecht auf uns. Und die tausende von Heugümpern suchten sich Zuflucht auf unseren Kleidern. Und damit wurde das Projekt Wombats  vertagt.

Auf dem Rückweg haben wir viele Stellen gesehen, an denen es wieder verbrannte Erde gab.

Bild 9 und 10 – Da war mal Feuer im Busch

Und am Schluss hatten wir doch noch Glück und zumindest aus dem Auto ein (lebendes) Wombat gesehen. Es watschelte gemütlich vor uns über die Strasse. Hier das Bild dazu:

schwarzBild 11 – Wer findet das Wombat?

Leider muss ich aus Persönlichkeitsrechten das Foto mit einem schwarzen Balken versehen. Das Wombat hat Einsprache erhoben.

Neeeeiiin, leider verschwand das Wombat im Dickicht auf der anderen Strassenseite, bevor ich die Kamera parat hatte. Aber ich habe es gesehen, wirklich, ehrlich…

Morgen geht es nach Phillip Island. Tagesziele sind Koalas und Pingus.

See you….

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