11.2.17 – Zauberwald und Traumstrand


11.2

Zweite Nacht in Merimbula. Heute geht es weiter nach Lake Entrance, mit einem Zwischenstopp in Mallacoota (hört sich an wie wenn ein Bierfan am Ballermann Mallorca ruft). Wir sind gleich nach dem Zmorge losgefahren, da jetzt Merimbula nicht sooooo das Highlight ist. Aber das italienische Restaurant Vicolo war spitzenklasse.

Mallacoota ist bekannt für die Muschelindustrie, speziell die Irismuscheln. Die interessieren uns aber heute nicht, wir wollen die Aussicht auf das Meer geniessen. Dies soll auch sehr sehenswert sein. Und wir möchten dies vor dem Regen geniessen, für die nächsten zwei Tage ist die Wetterprognose leider nicht die Beste. Also geben wir Gas und erreichen Mallacoota um die Mittagszeit. Und wir haben noch Schwein, die Regenwolken sind sich noch nicht ganz einig, ob sie die Küste einnehmen wollen oder nicht.

Bild 1 – Das Wetterunheil kommt von links…

Bild 2 – …und immer näher

Die Aussicht ist aber wieder mal grandios – wie immer hier. Ein schöner, grosser und feiner Sandstrand ist Standard hier.

Bild 3 – Genug Platz für Sandburgen

Wir wollten schon weiter, als wir zwei ‚verdächtige‘ Touristen mit Fernglas und Riesenteleskop an der Kamera sehen. Dort muss es was besonderes zu sehen geben. Und siehe das, ein Schwarm Delfine zieht seine Runden an der Küste. Ok, wir können es nicht beweisen, ob es wirklich Delfine waren. Es könnten ja auch Spassvögel-Taucher mit einer aufgesetzten Rückenflosse sein 🙂 Wir gehen jetzt einfach mal vom Guten aus.

Bild 4 – Rückenflossen von ?

Was wir aber defintiv bestätigen können, sind diese Krabben, welche sich zu duzenden an einem Steg aufgehalten haben.

Bild 5 und 6 – Chrabbis

Und am Aussichtspunkt ‚Captain Creek‘ war ein besonders fauler Zeitgenosse am schlafen, bzw. am schnarchlen. Man hörte den Seelöwen wirklich schnarcheln und er liess sich durch uns auch nicht aus der Ruhe bringen.

 

Bild 7 und 8 – Ein Schnarchlöwe

Auf dem Rückweg zum Auto kamen wir noch beim Zauberwald vorbei. Im Wald drin ist es fast stockdunkel, man sieht nur ein paar Meter weit.

 

Bild 9 und 10 – Welche Kreaturen verbergen sich wohl in diesem Wald?

Auf der Weiterfahrt nach Lake Entrance sahen wir entlang des Princess Highways einige Waldabschnitte, bei welchem die Baumstämme bis auf 10 Meter Höhe kohlrabenschwarz waren – ein untrügliches Zeichen dafür, dass es hier in den letzten 1 bis 2 Jahren gebrannt hat. Die Natur holt sich ihr Gebiet aber wieder schnell zurück. Der Boden war an manchen Stellen schon wieder grün.

Gegen 17 Uhr.sind wir in Lake Entrance angekommen, bei strahlend schönem Wetter. Die Chancen, dass auch wir doch noch einen australischen Sonnenuntergang am Meer geniessen können, waren entsprechend gross. Also schnell frisch machen und ab an den Ninety Miles Beach. Und so einen schönen Strand habe ich noch nie gesehen. Sand soweit das Auge reicht. Und zwar feinster Sand! Und fast Menschenleer. Das Highlight für mich bisher auf dieser Reise.

 

 

 

Bild 12 bis 14 – Einfach ein Traumstrand bei bei Lake Entrance

Der Ninety Miles Beach ist ein  150km langer Sandstrand mit Dünen, welcher den indischen Ozean von den Gippsland Seen trennen.

Also ab über die Düne, vorbei am riesigen Bademeisterhäuschen, auf die andere Seite.

Bild 15 – Bademeister ‚Häusschen‘

Dort erwartet uns ein traumhafter Sonnenuntergang mit schwarzen Schwänen und Quallen, welche sich treiben lassen. Die Quallen waren bis zu 50cm gross.

Bild 16 – Getarnter Schwan

Bild 17 – Quallen lassen sich unter der Brücke durch treiben

Die Bilder sprechen für sich! Wenn nicht, darf jeder gerne mit sich selber sprechen 🙂

 

 

 

 

 

 

 

Bild 18 bis 26 – Lake Entrance by sunset

Morgen fahren wir weiter nach Foster. Dies liegt in der Nähe des Wilson Promontory NP, wo auch Koalas wohnen. Mal schauen, ob diese wasserfest sind und sich auch im Regen blicken lassen.

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