
Wollongong, die drittgrösste Stadt in New South Wales heisst in der Sprache der Ureinwohner „Meeresrauschen“, empfängt uns heute mit Regen. Und zwar so richtig! Dafür ist es 10 Grad kälter als gestern, was wiederum sehr angenehm ist. Man kann nicht alles haben..
Ausserdem ist Wollongang jetzt nicht DIE Touristenstadt und für uns mehr einfach ein Zwischenhalt zum nächsten Ziel. Wir haben darauf geachtet, dass wir möglichst keine mehrstündigen Autofahrten pro Tag absolvieren müssen. So haben wir mehr Zeit um das Ganze gemütlicher anzugehen.
So haben wir also erstmals ein Cafe per Tripadvisor gesucht und auch gefunden. Und wie es der „Zufall“ so will, sogar in einem Einkaufszentrum. Also hatten wir eine Beschäftigung für mehrere Stunden… Und was gibt es besseres, als den Morgen mit einem Zuckerschock zu beginnen – die Cremeschnitte war aber göttlich!
Bild 1 – Gewichtsmässig war das Müesli schwerer, kalorienmässig nicht
Wollongong ist eine Schwerindustriestadt. Dies merkt man auch an den vielen Fabriken in den Vororten und dem Hafen. Der ist funktionell, aber nicht besonders schön (Die folgenden Bilder von Wollongong sind noch von gestern Abend).
Bild 2 – Das einzige schöne am Hafen – der schneeweisse Leuchtturm
Der Hafen ist ungeschützt dem Meereswind und somit den Wellen ausgesetzt. Zum Glück hat sich im Laufe der Jahrhunderte ein natürlicher Wall aus Steinen gebildet.
Bild 3 – Der ‚Natursteinwall‘ gegen die Wellen
Viel mehr gibt es von Wollongong nicht zu berichten, ausser vielleicht, dass es hier Briefkästen gibt, die einfach in eine Mauer eingelassen sind. Aber weit und breit links und rechts keine Eingangstüre (mehr).
Bild 4 – Ein Briefkasten extra für Fanpost gegen den Mauerbau – egal wo auf der Welt!
Als wir dann zu unserem nächsten Ziel – Canberra – weitergefahren sind, regnete es wenigstens nicht mehr. Heute durfte ich mal auf dem Beifahrersitz Platz nehmen und Judith konnte das Links fahren lernen. Dies ist wirklich eine nicht zu unterschätzende Umstellung, vor allem bei Kreuzungen. Und gemäss Unfallstatistik sind die meisten Unfälle wegen falschem Einspuren. Und dies vor allem natürlich wegen den Touris. Hier ist alles ein bisschen linkslastiger, auch bei den Rolltreppen etc. Auf dem Trottoir sollte man auch immer auf der linken Seite gehen, ansonsten besteht die Gefahr auf Nahkontakt mit entgegenkommenden Fussgängern. Und man outet sich als Tourist.
Bild 5 – Das Foto wurde nicht spiegelverkehrt aufgenommen
Gegen Abend sind wir dann in Canberra angekommen und gleich einen ersten Erkundungsrundgang zu Fuss gemacht. Man merkt, dass dies eine reine Planstadt ist. Entworfen vor ca. 110 Jahren, weil die rivalisierenden und bevölkerungsreichsten britischen Kolonien Victoria und New South Wales auf Melbourne, bzw. Sydney als Hauptstadt bestanden. Als Kompromiss wurde Canberra auserwählt, bzw. dieser Standort. Canberra zählt heute ca. 350’000 Einwohner und hat Strassen, so breit wie Fussballfelder. Immer schön quadratisch angeordnet und meistens leer. Da hat der VCS voll und ganz versagt 😉
Bild 6 – Typische Riesenkreuzung in Canberra
Das zweite was auffällt ist, dass es viele Parks und Denkmäler hat. Fast jeder Hinz und Kunz hat eine Statue oder was ähnliches.
Bild 7 – Denkmal Nr. 385 ist Herrn Cook gewidmet.
Sogar der Molonglo Fluss , welche die Stadt in zwei gleichgrosse Teile trennt, wurde in der Mitte zu einem beachtlichen See aufgestaut. Man hat ja Platz, bzw. Dichtestress kennt man in Australien nicht. Vor allem, wen man bedenkt, dass es „nur“ ca. 24 Mio. Aussies auf diesem Kontinent gibt.
Bild 8 – Immer die gleichen Köpfe, aber der Hintergrund ändert sich – Der aufgestaute Molonglo Fluss
Ach ja, wilde, gefährliche und giftige Tiere haben wir auch gesehen. Wie z.B. diesen Kakadu, die sich zu duzenden auf den Bäumen aufhalten. Dieser hat sich extra für das Foto schick gemacht.
Bild 9 – Nun knipps schon, ich möchte weiter fressen
Bild 1o – Noch so ein Vogel. Wer weiss wie er heisst, bitte melden…
Hier noch ein Bild des Parlamentgebäudes, welches wir morgen noch genauer inspizieren möchten.










