Der letzte Tag in NY. Heute spät Abends gehts wieder heimwärts. Also nochmals vollgas geben und die Geschäfte stürmen. Heute hatte es bedeutend weniger Leute in den Stores. Man konnte sich sogar um die eigene Achse drehen, ohne jemanden die schweren Tragtaschen ins Knie zu rammen oder den Atem des anderen im Ohr zu spüren. Kein Vergleich zu gestern.
Eigentlich war ja geplant nichts mehr zu kaufen, aber das klappte schon nach 73 Meter Entfernung vom Hotel nicht mehr. Immerhin haben wir diese Strecke aber zügig und ohne zu halten hinter uns gelassen.
Aber wenn beim Lewis Store am Schaufenster schon 50% Discount steht, dann MUSS man einfach reingehen. Mit Erfolg, die Jeans waren wirklich günstig.
Kaum wieder auf der Strasse haben wir mit erschrecken festgestellt, dass wir Macy bisher nur von aussen gesehen haben. Somit war das nächste Ziel definiert und konnte in Angriff genommen werden.
Wie schnell doch die Zeit im Macy vergeht… Als wir wieder das Licht der Sonne erblickten war es schon deutlich nach Mittag. Das nächste Ziel war der Aldo Shop an der 34ten. Zwischen diesem und Macy ist ein fast unüberwindbares Hindernis, welches eigentlich nicht überwunden werden kann oder nur mit seeeehr grossen Verlusten: Victoria Secret!
Aber gemeinsam sind wir stark, haben unsere ganze Kraft gebündelt und haben dem Magneten an der Eingangstüre widerstanden. Pha, DAS macht uns keiner einfach so nach!
Wir erreichten Aldo ohne Verluste und Verletzungen. Was wir aber nicht wussten war, dass dieser Magnet extrem stark ist und somit eine grosse Reichweite hat. Kaum sind wir nämlich aus dem Aldo Shop wieder raus gekommen, „saugte“ uns der Magnet an und zog und zurück zu Vicky. Obwohl unser nächstes Ziel geradewegs in die andere Richtung zeigte.
Also rein in den Store in welchem ich sofort wieder die gleiche Warteposition und Warteort eingenommen habe, wie in den Tagen zuvor. Glaube, die Mitarbeiter haben mich schon als einen der ihrigen angeschaut. Fehlte nur noch das Namenschildli 🙂
Heute durfte ich aber meinen Platz deutlich unter einer Stunde wieder verlassen, das Einkaufen geht immer schneller und routinierter.
Die letze geplante Station für heute war ein Besuch der Rooftopbar 230 an der Fifth. Der Ausblick von dort oben soll genial sein, auch deshalb, weil sich die Bar in der Nähe des Empire State Building befindet.
Und die ist genial! Im Sommer muss die Bar ein Traum sein, wenn man den Sonnenuntergang über der Stadt bei einem Drink geniessen kann. Hier ein paar Bilder:

Nach dem Nachtessen war es Zeit für die Fahrt zum Flughafen.
Der Taxifahrer hat schon nach 35 Sekunden das erste Mal erwähnt, dass es heute viel Stau hat. Nach einer Minute nochmals, nach 2 Minuten wieder usw. Glaube, er wollte uns einfach warnen, dass es länger als üblich dauert und wir doch schon mal eine Notschlafstelle raussuchen sollten, da der Flieger ohne uns abfliegt.
Aber es kam wie es kommen sollte, die ersten 2 Kilometer war nur sehr langsames vorankommen möglich, danach gings mit jedem Meter besser. Und vor allem schneller. Er flog schier über die Autobahn. Und so erreichten wir Newark rechtzeitig oder wie es sich danach herausstellte, zu früh. Denn, der Flieger hat ca. eine Stunde verspätung.
„Hat“ und nicht „Hatte“, denn aktuell sitzen wir am Flughafen und warten auf den Einstieg.
Und ich habe nix mehr zu erzählen, also wünsche ich euch einen guten Morgen und uns einen ruhigen Heimflug.


