Heute war zur Abwechslung mal ein bisschen Kultur angesagt, damit wir dieser Reise doch noch einen sinnvollen und weiterbildenden Charakter geben können. Ok, shopping ist auch sinnvoll, man kurbelt ja so die Wirtschaft der USA an 🙂
Also haben wir gleich nach unserem standardisierten Frühstück ins „Museum of modern Art“ anvisiert. Die Tickets haben ich schon von zuhause bestellt und ausgedruckt, so konnten wir die Schlange an der Kasse auslassen und direkt zum Eingang gehen, Die freundliche Dame nahm mein Ticket und scannte es ein. Leider kam als Reaktion nicht ein leises „Biep“ und ein grünes Lämpchen, sondern Stille und die rote Lampe. Ich dachte im ersten Augenblick, dass dies ein Zeichen „von oben“ ist und wir die kostbare NY Zeit nicht mit einem Museumsbesuch verplempern, sondern wieder mit dem Kreditkarten-Belastungstest weitermachen sollten.
Die Ticks waren nämlich für den Samstag gekauft! Also zurück an die Kasse, sich dort doch in die Warteschlange einreihen und auf Milde hoffen, dass ich umtauschen kann. Der Vorteil von „Print-at-home-Tickets“ war jedenfalls weg. Dafür wurden sie ohne Diskussion umgetauscht und wir durften rein.
Tja, und was soll ich sagen, Kunst ist halt Interpretationssache und der Fantasie des Künstlers überlassen. Wir haben alles gesehen, von weissen Bildern (also wirklich weiss, war NIX drauf), bis zu aufgehängten Schneeschaufeln. Damit das weisse Bild doch ein bisschen Farbe bekommt, hat sich Judith bereit erklärt, spontan davorzustehen:
Das beste Bild war dann aber doch das, auf welchem mit Worten erklärt wird, was malen heisst:
Nach ca. 2 Stunden merkte ich eine gewisse Unruhe bei meinen Frauen, so wie bei einem Junkie, welcher auf Entzug ist. Sie mussten also an neuen Stoff kommen, wobei hier der Stoff im wahrsten Sinne des Wortes wirklich Stoff ist, nämlich Kleiderstoff. Also ab nach draussen und zurück auf Feld 1, sprich via Eingang des Central Parks in die Shoppingmeilen einbiegen:
Was dann geschah, wisst ihr oder könnt es in den Einträgen von gestern oder vorgestern anschauen, Stichwort Plastiktüten sammeln.
Daher an dieser Stelle nicht wieder ein Aufzählen der verschiedenen besuchten Labels, sondern ein paar Weihnachtsimpressionen:
Und hier noch die Mutter aller Weihnachtsbäume, so quasi das Zentrum des Christentums, zumindest aus amerikanischer Sicht. Der Rockefeller-Weihnachtsbaum:
So verging der Tag auch wieder wie im Fluge und nach einem feinen Nachtessen sahen wir dies vor unserer Türe:
Unsere Tagesabfälle waren vor der Türe parkiert. Was will uns die Putzfrau damit sagen? Vielleicht: „Schaut her, hier wohnen Konsumschweinchen“ oder „Pha, schaut euch die billigen Labels an“ oder vielleicht „Den Abfall müssen wir euch extra verrechnen, da es die zulässige und im Preis enthaltene Menge einen Containers übersteigt“? Man weiss es nicht. Jedenfalls bleiben diese nun die ganze Nacht vor unserer Türe.
Morgen ist wieder Standardprogramm angesagt, also nix neues.
Ach ja, die Mona ist natürlich im Louvre, nicht im Moma 🙂






