Tag 3 und 4: Istanbul.
Pünktlicher als die SBB sind wir planmässig am Sonntag um 14 Uhr in Istanbul angekommen. Die Skyline ist schon imposant und eindrücklich. Sofern man etwas davon sah. Das Schiff neigte sich bei der Hafeneinfahrt bedrohlich zur Bugseite, da alle Paparazzis mit ihren Fotoapparaten dort standen:
Sogar das seitliche parkieren zwischen zwei Schiffen hat auf anhin tadellos geklappt. Damit ist bewiesen, dass der Kaptain definitiv keine Frau ist.
Und für mich hiess das: Endlich wieder mal fester Boden unter den Füssen. Obwohl, bisher steht der Zähler immer noch auf null und es gibt auch keine Anzeichen, dass dort bald eine eins steht (freu, freu)
Also raus und rein. Raus aus dem Schiff und rein in den Cityhopper Bus. Der erste Eindruck: Es hat verd…. viele Türken hier 🙂
Der zweite Eindruck: Das ist ken Cityhopper Bus, sondern ein Stehhopper. Zum Teil bis eine halbe Stude an einer Haltestelle warten, bis es weiter ging. Glaube, unser Fahrer hat seine Pause mit dem türkischen Tee immer aus einem Literglas getrunken… 🙂
Der Bus führte uns direkt ins Zentrum von Konstantinopel, zur blauen Moschee. Schon eindrücklich das Ding:
Ganz nach dem Motto „Nach der Busfahrt ist vor der Busfahrt“ sind wir nach dem Rundkurs wieder aufs Schiff um uns mit Getränken und Speisen zu „refillen“, bevor es mit der Abendfahrt weiter ging.
Wir hatten den richtigen Chauffeur mit dem richtigen Bus gewählt, Denn dieser wollte uns unbedingt zum Taskim Platz bringen, obwohl die Touristenrouten am Abend diesen seit gut 2 Monaten meiden.
Also hat er uns allen ein Türkenfähnli in die Hand gedrückt und so aus dem Bus gelassen 🙂
Auf dem Platz selber war es aber ruhig und friedlich. Erdogan und seine Mannen haben ganze Arbeit geleistet…
Hier noch ein paar Eindrücke von Lichterbul:


Heute Montag hatten wir den ganzen Tag bis zum Auslaufen um 6 Uhr nochmals Zeit, Istanbul zu erkunden. Der grosse Bazar hat einige Stunden in Beschlag genommen; über 4500 Geschäfte unter einem Dach. Der Bazar ist nämlich komplett überdacht und somit regensicher. Und da macht das Glatt Werbung mit „70 Geschäfte unter einem Dach“… pha, pipifax 🙂



(Kleiner Exkurs: Jetzt hat soeben der Resident-DJ der Moschee xy wieder angefangen zu – sagen wir dem Mal – singen. Oder vielleicht hat er auch einfach schlecht gegessen und Bauchkrämpfe. So hört es sich zumindest an 🙂 )
Morgen ist wieder ein Seetag, bevor wir am Mittwoch Athen erreichen. Wünsche euch allen einen schönen Abend und eine ruhige Nacht. Ich mir auch, sofern ich die richtige Kabine wieder erwische 🙂








