Seeungeheuer an unserem Sporttag


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Der zweitlängste Tag unserer Ferien. Heute war ein Ausflug in den Angthong Marine National Park geplant. Ca. 1 Stunde von Koh Samui mit dem Speedboat erreichbar, umfasst der Park 42 Inseln.

Los ging es um 7.15 mit dem Auto quer über die Insel zum Speedboad Startplatz. Dort hiess es dann aber erstmal 1 Std. warten. Begründung: Der Kaptain wurde auf seinem Roller von der Polizei angehalten, weil er keinen Helm trug…  Hmmm, die Ausrede wäre glaubhafter rübergekommen, wenn er gesagt hätte, er wurde angehalten WEIL er einen Helm anhatte. Kein Schw… hat auf seinem zweirädrigen Fortbewegungsmittel einen Helm auf. So ein einsitziger Roller kann übrigens ganze Familien aufnehmen. Die 2 Kinder eingeklemmt zwischen Sitz und Lenkstange, der Vater auf dem „offiziellen“ Sitzplatz und die Mutter auf dem Vater 😉 Da hat es verständlicherweise keinen Platz mehr für einen Helm.

Wir hatten uns die Logenplätze auf dem Boot ergattert, zuvorderst. Die einstündige Fahrt, obwohl, Flug trifft besser zu, ist nichts für Falangs (Touristen) mit Rückenproblemen. Bei jeder Welle spürt man, wie sich die Wirbelsäule um 3 cm zusammenzieht und die Bandscheiben sich aneinender zermalmen. Ich empfehle jedem, einen Ersatzrücken mitzunehmen… 🙂

Erste Station war ein Schnorchelplatz zwischen 2 Inseln. Schnorchel gefasst und ab ins Meer. Die Fische sind handzahm und „kleben“ einem förmlich auf am A…
Ich war kaum im Wasser, da kam Hektik auf, alle wollten zurück aufs Boot. Ok, man kann ja nicht überall beliebt sein, aber diese Reaktion?
Dann hörte ich aufgeregt unseren Reiseführer was von „Seasnake“ und „go away from this snake“ sagen. Ich war einerseits erleichtert, dass ich nicht Schuld an dieser „Massenpanik“ war, andererseits wünschte ich es mir 😉 Also zur Sicherheit raus aus dem Wasser, kann mit Schlangen, auch mit falschen, nichts anfangen.
Ich selber sah das Viech nicht, aber Judith, welche noch auf dem Boot war, erzählte mir danach, dass sie schön farbig geringelt und ziemlich lang war. Und je mehr Farben so ein Schlängli hat, je wahrscheinlicher ist es, dass sie giftig ist. Hat uns zumindest der Reiseführer nachher verklickert.
Danach hatte ich keine Lust mehr ins Wasser zu gehen…

Nächste Station unseres Sportparcours war Kajaken. In 2 Gruppen einmal um die Insel Nr. 34. Es waren 3er Kajaken, so konnten wir gerade eins „füllen“. Im wahrsten Sinn des Wortes, noch 5kg mehr und wir hätten ein U-Boot gehabt. Ja, der Wink ist angekommen, nach den Ferien wird abgenommen 🙂

Kaputt angekommen durften wir eine kurze Pause machen, danach gab es Zmittag. Der war, wie jedes Essen in diesen Ferien, fein.

Letzte Station des Sporttages war Insel 28, namens Thalee Nai. Das heisst soviel wie inneres Meer und kommt daher, weil in der Mitte der Insel eine Salzwasserlagune ist. Diese ist aber nicjt einfaxh so ersichtlich. Neeeein, zuerst muss man gefühlte 1000 Stufen einer sehr steilen Treppe raufkraxeln, bevor man dann von oben einen fantastischen Blick auf die Lagune und die umliegenden Inseln hat. Die Schufterei hat sich gelohnt.

Zum Schluss nochmals ein einstündiger Belastungstest für die Wirbelsäule und als Belohnung dann von unserem persönlichen Ananasdealer eine saftige Ananas genossen.

Jetzt kaputt im Bett liegen und von Schlangen träumen…

Bild 1: Vor der Seeschlange… 😉
Bild 2: Monkey Island. Anscheinend sieht der Fels wie ein Affenkopf aus. Müssen gemanipulierte Affen sein…
Bild 3: Kurze Pause beim Mittagessen
Bild 4: Weiter gings mit paddeln
Bild 5: Aussicht nach 1000 Treppenstufen
Bild 6: Fitnessstation Nr. 3
Bild 7: Dem Urwald ganz nahe

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