






Jetzt ist der x+1 Tag auch schon wieder fast vorbei. Dabei gewöhne ich mich jetzt langsam an den stressigen Tagesablauf: Aufstehen, direkt am Meer zmörgele, Badetuch über Liegestuhl legen, MP3 ins Ohr, hinlegen, abkühlen, hinlegen, abkühlen, hinlegen, abkühlen, hinlegen, Badetuch wegnehmen, duschen, fein am Strand essen, chillen, schlafen 🙂
Ja gut, heute war ich mal fleissig und bin den ganzen Chaweng Beach rauf und runter gewatschelt und habe Hotelwatching gemacht. Da hat es wirklich alles, von der Jugendherberge (das ist dort, wo um 12.30 Uhr noch keiner am Strand liegt), bis zum neusten 8 Sterne Hotel (das ist dort, wo um 12.45 Uhr alle schon an der Bar Aperitiv nehmen).
Unser Hotel ist das Auffangbecken für Engländer, welche aus rein wissenschaftlichen Gründen hier sind. Titel der Dissertation: „Wieviele Biere verträgt ein durchschnittlicher Engländer in einer Stunde, wenn die Sonne schon um 10 Uhr auf den roten, verbrannten Kopf scheint und die Temperatur ca. 33 Grad im Schatten ist?“
Die Resultate kann ich noch nicht sagen, der Test läuft aktuell noch, einfach ohne Sonne 🙂
Am Abend verwandeln sich die Seidentuchverkäufer in Feuerwerksverkäufer, der „Anmachspruch“ bleibt aber der gleiche 😉 Heute haben sie anscheinend sehr gute Geschäfte gemacht, es knallt dauernd irgendwo am Strand, gefolgt von einem kurzen farbigen flinkern am Himmel. Vielleicht haben aber auch nur die Engländer ihre Tests erfolgreich abgeschlossen 😉
Morgen gehts mit dem Speedboot in ein Naturreservat. Mal schauen, ob ich mit dem geänderten Tagesablauf klar komme 😉
Bild 1: Abendsonne am Strand
Bild 2: tief verwurzelte Palme 😉
Bild 3: Testlabor der Engländer
Bild 4: Mobile Feldküche
Bild 5: Blick hinter die Kulissen, äääähh, hinter die Hotels am Strand
Bild 6: Wenn es mal Stromausgall gibt, weiss ich wo ich anfange die Ursache zu suchen
Bild 7: Eine der vielen Chillout Stellungen 😉