Kuba ganz nahe


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An unserem drittletzten Tag war die Reise zum südlichsten Punkt der USA, nach Key West, geplant. Dies hiess vor allem früh aufstehen und lange Autofahrten.

Eine Richtung dauert ca. 4 Stunden, ohne Halt. Ok, die obligtorischen Quickies a la „Ich muss mal auf die Toliette“ sind natürlich inklusive.

Die Fahrt dorthin beginnt auf den ersten 50 Kilometern auf dem Highway 1 mit Stop and go, alle 200 Meter eine Ampel. Und irgendwie schaffe ich es nicht, in eine grüne Welle reinzufahren.

Dann gehts weiter durch die Everglades, wieder mit lustigen Strassenschildern, wie ‚Krokodiles crossing street next 10 miles‘ Auf Anordnung von Judith dürfte ich in einem solchen Fall ja nicht anhalten, im Gegenteil, das Gaspedal muss glühen. Glaube, Judith möchte so nur zu einer billigen Kroko-Handtasche kommen.

Weiter gings über x Brücken und ebensoviele Inseln, bis wir so um 14 Uhr Key West errreicht haben. Nach so einer langen Fahrt hatten wir natürlich eine Stärkung verdient und gingen in ein Café, das von Franzosen geführt wird. So gab es für uns eine feine Crepe. Irgendwie habe ich aber das Gefühl, dass die Cafe Besitzer schon viel zu lange in den USA sind. Die Crepe war kein Nachtisch, sondern ein ausgewachsener Hauptgang, einfach riiiiiesig. Aber super gut.

Mit vollen Magen gings dann per Fuss weiter an den Beach und zum ‚Southernmost‘ Punkt, DEM Wahrzeichen von Key West. Von hier sind es nur noch 90 Meilen nach Kuba. Das merkte man auch an den Fischen, die hatten alle eine kubanische Zigarre im Mund.

Anscheinend waren wir nicht die einzigen mit dem gleichen Ziel und dem Vorhaben, vom Southernmost-‚Stein‘ ein Foto zu machen. Zuerst hiess es mal hinten anstehen. Ach, wie habe ich das vermisst, musste ich doch schon über 2 Tage nirgends mehr anstehen.

Und wenn man dann zuvorderst ist, muss alles sehr schnell gehen, ansonsten man die bösen Blicke der Anstehenden auf sich zieht. Also schnell einmal auf den Auslöser drücken und weiterlaufen.

Um halb 9 waren wir dann wieder zurück in Miami Beach und, der regelmässige Leser weiss es schon, es war wieder mal Zeit für eine Belohnung für das ‚Durchhalten‘ der Frauen notwendig.

Also ab zu………… (auch das wissen die regelm. Leser schon) zu Victoria Secret, dem absoluten Lieblingsladen von Leandra.

Sie hat zu ihrer Konfirmation eine Prepaid Kreditkarte (für mich kommt natürlich nur Prepaid in Frage :-)) bekommen, mit 1000 Stutz drauf. Und die müssen ja irgendwie ausgegeben werden.

So wie es aussieht, war das nicht der letzte Laden in diesen Ferien,  den ich von innen gesehen habe…..

Nach erfolgreichem Einkauf hatten wir alle Hunger. So suchten wir das Restaurant von Gloria Estefan auf. Das Essen war wirklich super, auf der Karte gabs nur kubanische Spezialitäten. Für mich hiess das, dass ich nach 2 Wochen wieder mal eine andere Beilage als Pommes essen durfte, nämlich schwarzer Reis mit Bohnen. Mmmmmhh, fein!

Morgen schieben wir nochmals einen Nachbräunungstag ein, am weiten Sandstrand von Miami.

Ich wünsche allen einen schönen Geburi und lasst eine Rakete für mich starten.

Bild 1: Key West Riesencrepe

Bild 2: Eine der unzähligen Brücken

Bild 3: Der Southernmost Punkt der USA

Bild 4: Anstehen bitte für das Foto

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