




Heute war die Fahrt von Floridas Westküste quer durch die Everglades zur Ostküste nach Miami auf dem Programm. Unserer letzten Station der Reise.
Höhepunkt meinerseits und zugleich Tiefpunkt aus der Sicht von Judith und Leandra war der Stop in den Everglades 🙂 Zur Sicherheit vererbte Judith im Falle eines gefressen werdens von einem Krokodil den ganzen Reisekoffer Leandra. Und Leandra ihren Koffer an Judith. Ich sollte leer ausgehen, da ich schliesslich der ‚Schuldige‘ bin. Ich wollte unbedingt einen ‚wilden‘ Aligator sehen.
Natürlich durfte ich auch nicht auf der ganzen Fahrt durch die Everglades anhalten, schon gar nicht, als das Schild mit ‚Florida Panthers crossing street next 5 miles‘ auftauchte. Leider hatte keiner dieser Viecher Lust am Strassenrand zu stehen und Anhalter ‚zu spielen‘.
Angekommen an MEINEM Ziel, dem Royal Palm Visitor View sind wir dann ausgestiegen und haben als erstes die Warnungen gelesen. Nicht näher als 5 Meter zu den Aligatoren und wenn einer das Maul aufmacht sofort abhauen. Und die giftigen Schlangen bitte nicht berühren und füttern. Dabei habe ich doch extra Popcorn gekauft….. 🙂
Und dann ab in die Büsche und nach Schni, Schna, Schnappi, dem Krokodil ausschau halten. Wir, also ich, hatten Glück, nach wenigen Minuten sah ich 2 Glubschaugen aus dem Wasser sehen. Hr. Aligator war ca. 1.50 lang und sah gar nicht gefrässig aus. Er schwamm gemütlich und lautlos durchs Wasser. Ich glaube gesehen zu haben, wie er sogar mit dem linken vorderen Fuss gewunken hat 🙂
Nach weiteren 5 Minuten sahen wir schon das zweite. Dies ist umsomehr erstaunlich, weil ich bei einer Unterhaltung anderer Besucher gehört habe, dass sie heute schon 15 Meilen gelaufen sind und erst jetzt das erste Viech vor die Kamera geschwommen ist.
Nach 2 Krokos wurde eigentlich das heutige Ziel übererfüllt und meine Damen drängten zum Auto. Ich wollte aber noch ein bisschen weiter, so haben sich dann unsere Wege getrennt und ich ging alleine in die tiefen der Everglades.
Die Ruhe wurde nur unterbrochen von zierpenzen Vögeln und anderen undefinierbaren Geräuschen. Zwischendurch blubberte es mal wieder im Wasser, aber gesehen habe ich bis auf ein paar Mahlzeiten der Aligatoren, sprich Fische, nichts mehr. Trotzdem fand ich es sehr faszinierend. Aber ob ich da Nachts durchwatscheln würde……
Also zurück zum Auto und weiter nach Miami, genauer Miami Beach. Die Leute hier fahren meiner Meinung nach einiges aggressiver Auto, als in Orlando oder Ft. Myers. Auf dem vierspurigen Highway nach Miami kommt mir meine Erfahrung beim Skifahren zugute. Immer schön Slalom um die Autos fahren, von einer Spur in die andere wechseln und wieder zurück.
Dies ging so bis zum Ziel, unserem Hotel, direkt am Beach gelegen. Einchecken und danach die Gegend zu Fuss erkunden. Der Strand und die Promenade dazu ist wirklich wunderschön, wie im Fernsehen 🙂
Morgen gehts nach Ft. Lauderdale und weiter nach Sunrise. Die Stadt gefällt mir sicher ganz gut 🙂
Bild 1: Beweisfoto, alle leben noch 🙂
Bild 2: Everglades ohne Aligator
Bild 3: Everglades mit Aligator (wer findet ihn? :-))
Bild 4: Miami Beach
Bild 5: Happy Hour geniessen und aufs Essen warten