Fly away…


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Heute hiess es Abschied von Orlando und den Mickey Mäusen zu nehmen, Ft. Myers und seine Strände rufen. Aber nicht, ohne einen Abstecher nach Cape Canaveral zu machen, dem Weltraum Airport.

Judith verglich den Abstecher ins Kennedy Space Center etwa so: „Das ist dein Outlet! Was für mich und Leandra die Shopping Outlets sind, ist für dich Cape Canaveral!“ So quasi bei ihren Outlets ‚muss‘ ich immer mit, jetzt ‚müssen‘ sie mit mir mit. Ich wollte unbedingt dorthin, das war MEIN Ausflug 🙂 Obwohl, einer kommt noch, nämlich die Everglades. Aber da muss ich noch ein bisschen Überzeugungsarbeit leiste, die freilaufenden Krokodile machen mir einen Strich durch die Rechnung 🙂

Mittags haben wir also unser Auto auf einem der zahlreichen Parkplätze vor dem Besucherzentrum abgestellt. Auch hier wieder sehr viele freie Plätze, was auf ‚kaum anstehen‘ bei den Attraktionen rückschliessen liess.

So war es auch. Zuerst musste ich aber in ‚meinem‘ Outlet die Kreditkarte zücken (Genau so wie in einem richtigen Outlet :-)), um die Einrltrittsgebühr zu bezahlen. Die beinhaltete u.a. eine Busrundfahrt zu den Startrampen, dem Apollo Kontrollzentrum und der ‚Werkstatt‘ der IIS Weltraumstation, Dauer ca. 3 Stunden.

Also ab in den Bus und gespannt den Worten des Buschaffeurs zuhören. Für mich war das ganze schon sehr eindrücklich, die ganzen Sachen mal live zu sehen. Am 1. Nov. geht der nächste Shuttle in die Luft.

Nach der Bustour bekam ich von meiner Reiseleitung die Erlaubnis, noch selber im Besucherzentrum den Space Shuttle von innen anzuschauen 🙂 Meine Damen machten es sich in der Zwischenzeit im Restaurant gemütlich.

Um halb 5 ging es dann weiter nach Ft. Myers, also quer durch Florida, ca. 350 Km, wenn…… ja wenn da nicht eine Brücke gesperrt wäre, welche uns einen Umweg von über 50 Km eingebracht hat!  Also so quasi schnell von ZH bis fast nach Basel fahren, nur weil eine Brücke über einen 10m breiten Fluss gesperrt war. Sind schon andere Dimensionen als in der Schweiz. Sieht man nur schon an den Verkehrstafeln, wie wenn z.B. ein Schild vor freilaufenden Bären warnt. In Florida? Dachte immer, diese Viecher seien ein paar 1000km weiter nordwestlich zuhause.

Egal, um 22 Uhr sind wir dann in unserem Hotel direkt am Strand von Sanibel angekommen. Und weil ja für die eigene  Tochter nichts teuer genug ist und man ihr zum Schlafen kein Klappbett zumuten kann, haben wir den Raum ‚upgraded‘. Tja, jetzt wohnen wir in einem ‚ausgewachsenem‘ Appartement, mit 2 Zimmern, 2 Bädern, eine Küche mit Wohnzimmer, einem riesen Balkon mit Sicht direkt aufs Meer und 2 riiiiiesen Flatscreens. Morgen gibts ein paar Fotos davon.

Jetzt ab ins Bett und während dem Zuhören der rauschenden Wellen saaaaaanft einschlafen.

Guet Nacht.

Bild 1: Eine der 2 Startrampen für die Space Shuttles

Bild 2: Im Vordergrund die ‚Strasse‘, auf welcher der Shuttle zur Rampe transportiert wird

Bild 3: Triebwerke einer Apollo Rakette

Bild 4: Die ‚Werkstatt‘, in welchem die ISS zusammengebastelt wird

Bild 5: ohne Worte 🙂

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